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chateau angelus

Weingut in Familienbesitz Winzer mit Tradition und Geschichte

Das Château Angélus, zu Deutsch Weingut Der Engel, wird als Familienunternehmen in Nachfolgegeneration geführt. Heutiger Inhaber ist die Familie des Winzers Hubert de Bouard. Die Geschichte des Châteaus wird auf die örtliche Lage des Weingutes zurückgeführt. Es befindet sich in direkter Nähe zu drei umliegenden Kapellen deren nach der katholischen Tradition täglich dreimaliges Läuten weithin auf dem Weingut zu hören ist und noch heute großen Einfluss auf den Tagesablauf nimmt.

Die Angelus-Glocke auf dem Weinetikett ist das direkt erkennbare Markenzeichen des Weingutes. Der Rotwein selbst wird seit jeher von Weinliebhabern für seinen angenehmen und fruchtig-charmanten Stil geschätzt. Der 2009er wurde als bester Jahrgangswein mit 99 Parker-Punkten bewertet. 96 bis 100 PP stehen in der Bewertung des US-amerikanischen Weinkritikers Robert Parker für das Prädikat „außerordentlich“.

Château Angélus guter Tropfen und höchste Qualität aus berühmtem Anbaugebiet

Spätestens seit dem Jahr 2012 gehört der Château Angélus zu den beliebten und bekannten Rotweinen aus Frankreich. Eine Besonderheit mit langjährigem Alleinstellungsmerkmal war die Klassifikation Appellation-Saint-Émilion.

Ein erklärender Satz dazu: Die Appellation d’Origine Contrôlée, in der Kurzfassung AOC, war in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten in Frankreich ein Schutzsiegel für ausgewählte landwirtschaftliche Erzeugnisse unter anderem auch für Wein. Mitte der 2010er-Jahre wurde das offizielle AOC-Siegel durch die neue EU-weit geltende und somit geschützte Herkunftsbestimmung abgelöst – die Klassifikation als solche wurde dennoch weitergeführt.

Das AOC-Siegel der Klasse A für den Château Angélus bezog sich auf das Anbaugebiet Saint-Émilion im Südwesten von Frankreich – zusammen mit Pomerol das Zentrum des Weinanbaus im Arrondissement Libourne, mit der gleichnamigen Stadt als Verwaltungssitz. Libourne gehört zum Département Gironde und ist mit etwa 10.000 km² das landesweit zweitgrößte Département.

Zum Jahreswechsel 2021/2022 zog sich der Inhaber und Winzer des Château Angélus von der AOC-Klassifizierung zurück. Hintergrund für diese Entscheidung waren Differenzen über die Klassifikation. Zuvor hatten sich bereits die Inhaber von Châteaux Cheval Blanc und Ausone dazu entschieden, ihr AOC-Zertifikat zurückzugeben. Somit ist Château Pavie das zurzeit einzige Weingut mit dem Saint-Émilion-Status Premier Grand Cru Classé A.

Diese Entscheidung des Weingut-Inhabers hat absolut keinen Einfluss auf die Beliebtheit und Bekanntheit des Château Angélus – im Gegenteil: Die Qualität ist werthaltiger denn je!

Anbaugebiet im UNESCO-Weltkulturerbe in Frankreich

Die Geschichte des heutigen Anbaugebietes reicht zurück bis in die Jahre des Römischen Reiches. Im Jahr 1999 wurde Saint-Émilion als Ort mitsamt der Region Nouvelle-Aquitaine zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Entfernung nach Bordeaux beträgt etwa 40 Kilometer, und die nach Libourne keine zehn Kilometer. Die Region ist heutzutage nicht nur ein Weinanbaugebiet, sondern auch ein beliebtes Ziel für den Kultur- und Weintourismus im Südwesten des Landes.

Qualität aus Libourne – von Winzer De Bouard de Laforest

Das Château bewirtschaftet eine etwa 23 Hektar große Rebfläche mit einem Durchschnittsalter von 30 plus X Jahren der einzelnen Rebstöcke. Die Bepflanzung ist aufgeteilt in die Rebsorten Cabernet France, Merlot und Cabernet Sauvignon. Als Zweitwein wurde der Le Carillon de Angélus eingeführt. Die durchschnittliche Jahresproduktion liegt zurzeit bei 10.000 Kisten und bei rund einem Zehntel davon für den Zweitwein.

Der Winzer De Bouard de Laforest wird von Michel Rolland, einem Önologen als Fachmann der Wein- und Kellerwirtschaft Michel Rolland beraten, wodurch es ihm gelingt Eleganz und aromatische Finesse im Wein erfolgreich zu vereinen.

Weine dieses Erzeugers

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