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chateau trotte vieille feld

Saint-Émilion – Antikes Weinbaugebiet mit Geschichte

Weniger als eine Autostunde von Bordeaux entfernt, im schönsten Fleckchen Frankreichs, befindet sich das Weinanbaugebiet Saint-Émilion. Schon zur Zeit der alten Römer soll hier Wein angebaut worden sein. Hier – auf den ton- und kalkhaltigen Böden Saint-Émilions – liegt das 12 Hektar große Anbaugebiet des Weinguts Chateau Trotte Vieille. Seit 1453 wird in dieser Region Wein produziert, weshalb das Gut als das älteste Frankreichs gilt. Früher soll sich an dieser Stelle einmal ein altes Kloster befunden haben.
Das Weinanbaugebiet ist teilweise mit alten Cabernet Franc-Reben bepflanzt, die schon standen, bevor die erste Reblaus überhaupt erst bis nach Frankreich kam.
Ganze 49% Merlot-Weinreben dominieren das kalkhaltige Terrain. Zudem werden 46% Cabernet Franc angebaut sowie 5% Cabernet Sauvignon-Reben, die sich bestens für diese anspruchsvollen Weinsorten eignet.

Nicht nur der Name ist Legende

Angeblich soll einst eine ältere Dame auf dem Anwesen gewohnt haben. Diese unternahm laut Legende täglich einen Spaziergang zum nahegelegenen Postamt, auf welchem neben der Post auch gern die neuesten Klatschgeschichten ausgetauscht wurden. So soll das Chateau zu seinem Namen gekommen sein, denn Trotte Vieille heißt so viel wie „Spaziergang einer alten Frau“. Das Gut ging durch zahlreiche Besitzer. Vor der Französischen Revolution lag es im Besitz von Jean Laveaus, der seinerzeit auch Inhaber des Gutes Villemaurine war.

Später ging es in den Besitz Isambarts über, der ebenfalls ein erfahrener Weingut-Unternehmer war. Im Jahre 1867 gewann das Weingut Trotte Vieille sogar den ersten Platz auf einer Weltausstellung und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Mehr als 100 Jahre später (1898) kam das Gut in den Besitz der Familie Jean. Dort verblieb es, bis es im Jahre 1949 von dem Rechtsanwalt und Winzer Marcel Borie, dem Oberhaupt eines großen Weinhandel-Unternehmens, erworben wurde. 1955 erhielt das Weingut erstmals die Auszeichnung „Premier Grand Cru Saint-Émilion“, die es sich seitdem bis heute immer wieder redlich verdient.
Nach dem Tod Bories und seines Schwiegersohnes Émile Castéjas, wurde dessen Sohn Philippe Castéja neuer Inhaber und Winzer des Gutes.

 

Die Weine des Châteaus: Erlesene Qualität

Neben dem Erstwein Château TrotteVieille (1er Grand Cru Classé) gehört auch der Zweitwein Dame de TrotteVieille (AOC Saint-Émilion Grand Cru) zu den beliebtesten und elegantesten Weinen des Gutes. Alle Weine zeichnen sich durch eine schöne Struktur und ein besonders reichhaltiges Aroma nach roten Beeren und Früchten aus. Ergänzt wird das vielfältige Aroma durch holzig-würzige Noten und einen Hauch gerösteter Kakaobohnen. Optisch bestechen die Weine durch ihre tiefrote Farbe. Bekannt ist auch die hervorragende Alterungsfähigkeit der Weine von Saint-Émilion, welche diesen zu Recht die Bezeichnung „Antikweine“ verleiht.
Beide Weine – der Château TrotteVieille und der Dame de TrotteVieille – bieten einen langen und angenehmen Abgang, der jeden Weinkenner von der besonderen Qualität dieser Weine überzeugt.

Die unterschiedlichen Jahrgänge zeugen von den jeweiligen Wetter- und Klimaeinflüssen des Anbau- und Erntejahres, was sich wiederum in Qualität und Eigenschaften, beispielsweise dem Aroma der Weine, niederschlägt. Da das Anbaugebiet Trotte Vieille jedoch stets von der Sonne verwöhnt wird und auch der Boden ideale Bedingungen für den Weinanbau bietet, sind sämtliche Jahrgänge dieser Exklusiv-Weine von erlesener Qualität.

Weine dieses Erzeugers

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