Parker über Tiara Branco 2024
The 2024 Tiara is possibly the one white that was better than the 2023. It's the only white from granite soils at high altitude, from a year when the wine made me again think of a Riesling, which it's not, of course; it only has a little more Verdelho than the other whites, but it has the delicate aromatics of white flowers, citrus and stones. It fermented and aged in old German foudres with full malolactic and has the purity and elegance of the finest vintages and is fine and subtle. 13,200 bottles produced. It was bottled in February 2026.
Beschreibung
| Land | Portugal |
| Region | Douro |
| Rebsorten | Códega do Larinho, Rabigato, Donzelinho, Cercial |
| Alkoholgehalt | 11,50 % |
| Füllstand | High Fill |
| Verschlußart | Korkverschluss |
| Kennzeichnung | Enthält Sulfite |
| Farbe | Weiß |
| Inverkehrbringer | Niepoort Vinhos S.A., Rua Cândido dos Reis 670, 4400-071 Vila Nova de Gaia, Portugal |
| Charakter | Trocken |
| Servierempfehlung | Dekantieren 10-12°C |
| Trinkempfehlung | 2026 - 2044 |
| Parker Punkte | 95 |
| Jahrgang | 2024 |
Douro, Portugal 🇵🇹
Passt gut zu
Magere Fleischprodukte

Tiara Branco 2024
Tiara Branco 2024 steht exemplarisch für den eleganten, kühlen Stil der hoch gelegenen Weißweine des Hauses. Die Trauben stammen aus über 40 bis mehr als 100 Jahre alten Weinbergen in rund 600 Metern Höhe, die sich vollständig im Besitz des Weinguts befinden. Die granitgeprägten Böden und das vergleichsweise kühle Mikroklima fördern eine langsame Reife und bewahren die natürliche Frische der Trauben. Niepoort verfolgt mit Tiara einen bewusst filigranen Stil, der weniger auf Konzentration als auf Spannung, Präzision und einen unverfälschten Ausdruck der Herkunft setzt.
Der Jahrgang 2024 begann mit einem ungewöhnlich milden und niederschlagsreichen Winter, wodurch die Wasserreserven der Böden vollständig aufgefüllt wurden. Auch das Frühjahr verlief überdurchschnittlich warm, ehe sich im Sommer die für das Douro typischen heißen und trockenen Bedingungen einstellten. Dank der guten Wasserversorgung entwickelten sich die Reben gleichmäßig und gesund. Die Weißweinlese begann bereits am 17. August und brachte Trauben hervor, die durch eine hervorragende Balance zwischen Reife, Frische und moderatem Alkohol überzeugten.
Die Cuvée besteht aus Códega do Larinho, Rabigato, Donzelinho, Cercial sowie weiteren traditionellen Douro-Rebsorten, wobei Rabigato den Charakter des Weins maßgeblich prägt. Nach der schonenden Pressung wird der Most im Edelstahltank kalt geklärt und anschließend in große traditionelle Holzfässer (Tonéis) überführt. Dort erfolgt die spontane Gärung mit natürlichen Hefen sowie der biologische Säureabbau. Der Wein reift anschließend rund zwölf Monate im Tonel, wodurch Struktur und Komplexität entstehen, ohne die Frische oder den Herkunftscharakter zu überdecken.
Tiara Branco 2024 präsentiert sich mit einer feinen und präzisen Aromatik. Florale Noten verbinden sich mit frischen Zitrusfrüchten und Anklängen von Ananas, ergänzt durch dezente Haselnussnoten und einen Hauch feiner Butter, der dem Wein zusätzliche Tiefe verleiht. Am Gaumen zeigt sich der Wein leichtfüßig, elegant und dennoch erstaunlich griffig. Die lebendige Säure sorgt für Frische, Energie und eine präzise Linienführung, während die harmonische Textur dem Wein Substanz verleiht. Im langen, klaren Nachhall verbinden sich zarte Zitrusnoten, feine Nussaromen und die mineralische Frische der Höhenlagen zu einem ausgewogenen Gesamtbild. Tiara Branco 2024 überzeugt durch seine Finesse, seinen moderaten Alkoholgehalt von nur 11,5 % vol. und seinen authentischen Ausdruck der hoch gelegenen Weinberge des Douro.
Niepoort
Informationen zum Winzer:
Die Geschichte des Traditionsunternehmens beginnt vor fast 200 Jahren, als Franciscus Marius van der Niepoort, ein junger, ambitionierter Niederländer aus der Nähe von Amsterdam, den Grundstein für das Wein-Unternehmen legte. Nachdem er nach Portugal ausgewandert war und einige Zeit Erfahrungen im Handel mit Weinen gesammelt hatte, gründete er 1842 das heutige Weingut. Den Schwerpunkt legte er dabei der Region entsprechend auf Portweine.
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