Description
| Land | Frankreich |
| Region | Burgund |
| Rebsorten | Pinot Noir 100% |
| Alkoholgehalt | 13,50 % |
| Füllstand | Into Neck |
| Verschlußart | Korkverschluss |
| Kennzeichnung | Enthält Sulfite |
| Farbe | Rot |
| Inverkehrbringer | Domaine de la Romanée-Conti, Rue derrière-le-four 1, 21700 Vosne-Romanée, Frankreich |
| Charakter | Trocken |
| Servierempfehlung | Dekantieren 16-18°C |
| Trinkempfehlung | 2026- 2070 |
| Jahrgang | 2018 |
Burgund, Frankreich 🇫🇷
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La Tâche Grand Cru 2018
Die Domaine de la Romanée-Conti besitzt mit La Tâche eine der großen Monopollagen der Côte de Nuits. Die rund 6 Hektar umfassende Grand Cru Lage erstreckt sich als geschlossene Parzelle an den Hängen von Vosne-Romanée und gehört vollständig der Domaine. Kalkhaltige Mergelböden, Lehm und Gesteinsmaterial bilden hier die Grundlage für einen Pinot Noir von außergewöhnlicher Tiefe und struktureller Kraft. Während die Romanée-Conti Monopollage stärker mit seidiger Finesse und floraler Feinheit assoziiert wird, besitzt La Tâche traditionell mehr Druck, Würze und ein markanteres Tanningerüst. Die Domaine selbst beschreibt die Lage als Verbindung von Eleganz und Kraft, bei der die häufig feste Tanninstruktur von großer innerer Energie getragen wird.
Der Domaine de la Romanée-Conti La Tâche Grand Cru 2018 stammt aus einem außergewöhnlich warmen und reifen Jahrgang. Der Vegetationsverlauf war von viel Sonne und trockener Witterung geprägt, doch Winter und Frühjahr hatten ausreichend Wasserreserven hinterlassen und regelmäßige Gewitter brachten während des Sommers zusätzliche Feuchtigkeit. So konnten die Trauben eine hohe Reife erreichen, ohne die Ausgewogenheit zu verlieren. Die Domaine beschreibt 2018 als außergewöhnlichen Jahrgang mit einer Verbindung aus der intensiven Frucht von 2015 und der Reife von 2003.
Im Glas zeigt sich eine tiefe, vielschichtige Aromatik, die von dunkler roter Frucht getragen wird. Reife Kirsche, Brombeere und Pflaume verbinden sich mit Veilchen, getrockneten Rosen und einer markanten würzigen Komponente. Dahinter liegen Noten von schwarzem Pfeffer, Lakritz, Unterholz und feuchtem Gestein. Mit zunehmender Belüftung gewinnt die Aromatik an Tiefe und zeigt zunehmend balsamische und erdige Nuancen. Die Frucht besitzt 2018 eine bemerkenswerte Reife und Dichte, bleibt aber von einer kühlen Würze und einer präzisen floralen Ebene begleitet.
Am Gaumen zeigt der La Tâche seine charakteristische Kraft. Die dunkle Frucht ist konzentriert und saftig, wird jedoch von einem festen, feinmaschigen Tanningerüst getragen. Die Säure sorgt für Spannung und verhindert, dass die Reife des Jahrgangs in Schwere übergeht. Würzige und mineralische Noten ziehen sich durch den gesamten Verlauf, während das Tannin im langen Finale immer deutlicher hervortritt. Anders als bei der Romanée-Conti liegt die Faszination hier weniger in einer fast schwebenden Seidigkeit als in der Verbindung von Druck, Energie und großer struktureller Tiefe.
Die Trauben wurden 2018 vollständig mit ihren Stielen vergoren. Die Maischegärung dauerte zwischen 18 und 21 Tagen, wobei aufgrund der hohen Reife und der dichten Struktur des Leseguts besonders sorgfältig auf die Balance der Extraktion geachtet wurde. Die natürlichen Bedingungen des Jahres führten zu sehr reifen, saftigen Trauben mit dicken Schalen und hoher aromatischer Konzentration. Gerade bei La Tâche ist diese Verbindung aus Ganztraubenvergärung, hoher Reife und der natürlichen Struktur der Lage entscheidend für den charakteristischen würzigen und tanninreichen Stil.
Der Domaine de la Romanée-Conti La Tâche Grand Cru 2018 ist ein Wein von großer Kraft und zugleich bemerkenswerter Präzision. Die Reife des Jahrgangs zeigt sich in der dunklen Frucht und der außergewöhnlichen Dichte, während die Lage selbst mit Pfeffer, Lakritz, floralen Noten, Mineralität und einem festen Tanningerüst für Spannung sorgt. Als Monopol besitzt La Tâche zudem eine besondere Geschlossenheit zwischen Herkunft und Bewirtschaftung. Ein großer Burgunder, dessen Struktur und Tiefe ihm eine sehr lange Entwicklung ermöglichen und der seine volle Komplexität erst mit zunehmender Reife zeigen wird.